Themenwelt: Aktuelles

Das Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts ist nach der Zustimmung
des Bundesrates vom 25.6.2021 in „trockenen Tüchern“. Dahinter verbirgt sich ein gewaltiger Paradigmenwechsel: Die Einführung einer Option zur Körperschaftsteuer für Personenhandelsgesellschaften und Partnerschaftsgesellschaften.

Neue Regelungen für Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz

mz Die derzeitigen Lockerungen und die wieder geöffneten Schulen und Kitas lassen Hoffnung aufkommen, dass es nun wirklich bergauf geht in Sachen Pandemiebekämpfung. Noch im Frühjahr fielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wieder aus, wurden unter Quarantäne gestellt oder mussten wegen geschlossener Schulen und Kitas ihre Kinder zu Hause betreuen.

Der Bundesfinanzhof hat eine Klage eines Steuerpflichtigen (Rentenbezug seit 2007) wegen einer Doppelbesteuerung der Renten abgewiesen. Nach der Entscheidung dürften
allerdings spätere Rentenjahrgänge von einer doppelten Besteuerung betroffen sein.
Das Bundesfinanzministerium hat bereits angekündigt, sich nach der Bundestagswahl mit etwaigen Änderungen zu beschäftigen.

Nicht zuletzt wegen der Coronapandemie hat der Gesetzgeber eine Homeoffice-Pauschale eingeführt. Hinsichtlich deren Anwendung haben sich nun einige Fragen ergeben. Antworten liefern ein Erlass des Finanzministeriums Thüringen und ein Arbeitspapier der Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen.

Auch im Frühjahr 2021 herrscht noch Ausnahmezustand in Deutschlands Unternehmen. Pandemiebedingt fallen immer wieder Arbeitnehmer aus, werden unter Quarantäne gestellt oder müssen wegen Schulschließungen die Kinderbetreuung zu Hause organisieren. Die Berechnung der Entschädigungszahlungen für diese Zeiträume hat sich nun nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Wirkung zum 31. März 2021 geändert. Die wichtigsten Änderungen sind: