Themenwelt: Unternehmer und Arbeitgeber

Es ist wichtiger, Fragen stellen zu können, als auf alles eine Antwort zu haben.
James Thurber

Wie können wir als Kanzleiteam effektiv und trotzdem gemeinsam offenen Fragen klären, sei es zu konkreten Problemen in der Buchführung oder im sonstigen Tagesgeschäft? Wie können wir dabei einen einheitlichen Standard sicherstellen und die Wissensweitergabe unter unseren Mitarbeitern anregen und sie dazu befähigen, voneinander zu lernen und vom Wissen jedes Einzelnen zu profitieren?

Umsatz und Liquidität hat man als Unternehmer meist im Blick. Darüber hinaus die Arbeit des eigenen Unternehmens messbar zu machen, ist ein spannender Ansatz, der sich nicht nur im Rahmen einer möglichen betrieblichen Neuausrichtung lohnt. Um jedoch regelmäßig einen Überblick über das eigene Unternehmen zu gewinnen und einen entsprechenden Report zu erstellen, braucht es Zeit, die dann vielleicht an anderer Stelle fehlt. Also muss eine standardisierte Lösung her, die einfach umzusetzen ist und das gesamte Team einbezieht. Balanced Scorecard (kurz BSC) lautet die Antwort, die wir in unserer Steuerkanzlei seit längerer Zeit in der Praxis erproben – mit Erfolg und Begeisterung.

Eine zweite Führungsebene empfiehlt sich nicht nur in großen Unternehmen, sondern ist gerade im Mittelstand ein wichtiges Thema. Für Strategieentwicklung ist nur Zeit, wenn man dem Thema selbst Priorität einräumt. Laut gängigen Theorien sollte jede Führungskraft nicht mehr als sieben Mitarbeiter oder Themen(!) führen. Die optimale Führungsspanne liegt sogar nur bei fünf Teammitgliedern. Chefin oder Chef als alleiniger Entscheider – das geht auf Dauer auf Kosten des Unternehmers und des Unternehmens. Das musste ich mit meiner Kanzlei selbst erfahren und daher möchte ich Ihnen Mut machen, vom Alleinherrscher zum Teamplayer zu werden.

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon war.
Henry Ford

Nach der Corona-bedingten Schockstarre in punkto soziale Kontakte ist jetzt die Zeit den analogen Kundenkontakt wieder in den Blick zu nehmen – auch wenn wir derzeit noch nicht genau abschätzen können, was uns der Herbst eventuell an neuerlichen Corona-Maßnahmen bringen wird.

Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten.
Verfasser unbekannt

Dieses Jahr hatte es mit der Corona-Pandemie in sich. So ziemlich jedes Unternehmen, egal ob klein oder groß, stand und steht durch die Einschränkungen und Auswirkungen vor bis dato nicht absehbaren Herausforderungen. Umso wichtiger ist es 2020 schon an 2021 zu denken und nach vorn zu blicken. Fangen Sie am besten jetzt damit an und überlegen, wie Sie sich mit Ihrem Team strategisch für das kommende Jahr aufstellen.